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Trainer Simon: Die U17-Juniorinnen können mithalten

Foto: NLZ
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Die U17-Juniorinnen des SV Meppen blicken in der Regionalliga Nord auf eine Hinrunde zurück, die von einer positiven Entwicklung, vielen engen Spielen und wertvollen Lernprozessen geprägt war. Auch wenn sich die Mannschaft nicht immer für ihre Leistungen belohnen konnte, hat sie nach Einschätzung von Trainer Alex Simon bewiesen, dass sie in der neu ins Leben gerufenen höchsten Liga mithalten kann.


Gerade gegen spielstarke Gegner wie den Hamburger SV, Aurich oder Werder Bremen agierten die Emsländerinnen über weite Strecken auf Augenhöhe. In mehreren Partien entschieden individuelle Fehler oder kurze Schwächephasen über den Spielausgang, obwohl Meppen spielerisch überzeugte. Simon sprach mehrfach davon, dass sich die Mannschaft „selbst besiegt“ und um den Lohn gebracht habe. Gleichzeitig lobte der Coach die Reaktion seines Teams nach Rückschlägen und die Bereitschaft, konsequent an den eigenen Prinzipien festzuhalten.


Ein wichtiger Moment der Hinrunde war der erste Saisonsieg bei Hannover 96. Auch der klare 4:0-Auswärtserfolg bei Holstein Kiel setzte zum Jahresabschluss ein positives Zeichen. „Das war eine spielerisch überzeugende Antwort auf die Partie zuvor. Wichtig war, das Jahr mit einem guten Gefühl zu beenden“, betont Simon. Er sieht Entwicklungspotenzial, insbesondere in der Konsequenz über die gesamte Spielzeit und in der Chancenverwertung.

Die ersten neun Spiele haben dem Trainer gezeigt, wie ausgeglichen und anspruchsvoll die Spielklasse ist. Oft geben Kleinigkeiten den Ausschlag. Das erste Meppener Pflichtspiel nach der Winterpause findet am 15. Februar um 11 Uhr beim Tabellenvierten Hertha BSC in Berlin statt. Für die zweite Saisonhälfte ist das Ziel der Emsländerinnen klar: Sie wollen ihre positive Entwicklung bestätigen und sich für die guten Leistungen häufiger mit Punkten belohnen.


Meppen belegt aktuell mit neun Zählern den sechsten Tabellenplatz. In der Vorrunde stehen noch fünf Spiele an. Danach wird die Liga in eine Gold- und Silberrunde aufgeteilt. Dann wird wieder mit null Punkten und null Toren gestartet. An der Goldrunde nehmen die vier erstplatzierten Teams teil, an der Silberrunde die vier Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte. Der Sieger der Goldrunde ist Meister. Absteiger gibt es in der ersten Saison der Regionalliga Nord nicht.

 
 
 

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