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Das NLZ setzt auf die Expertise von Heiner Feldmann

Foto: SV Meppen
Foto: SV Meppen

Heiner Feldmann wird sportlicher Leiter für den Mädchenbereich des Nachwuchsleistungszentrums Emsland (NLZ). „Eine neue Herausforderung. Ich freue mich auf diese Aufgabe“, sagt der Emsbürener, der viel Erfahrung mitbringt und über ein enges Netzwerk verfügt.


„Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir Heiner für unsere Idee gewinnen konnten. Er steht für leidenschaftliche Vereinsarbeit und vor allem auch erfolgreiche Nachwuchsförderung im Frauenbereich. Genau das haben wir hier für unsere Region gesucht“, schätzt Tim Körner, der sportliche Leiter des NLZ, die Qualitäten Feldmanns, der Nachfolger von Ralf Spanier wird. Die emsländische Talentschmiede wolle die Zukunft gemeinsam mit dem Emsbürener gestalten. „Die Mädchen können von seiner Expertise profitieren.“


„Die ersten Kontakte waren sehr, sehr positiv“, erklärt Feldmann, der etliche Trainer und Verantwortliche aus dem NLZ bereits aus seiner Zeit bei Concordia Emsbüren kennt. Doch jetzt geht es für ihn erst einmal darum, sich einen genauen Überblick in seinem neuen Umfeld zu verschaffen. Er hat schon etliche Gespräche geführt.


Feldmann ist seit rund 20 Jahren bei Concordia Emsbüren außerordentlich engagiert. Er war Jugendtrainer und im Jugendvorstand tätig. Seit sieben Jahren hat er sich auch um die Nachwuchsfußballerinnen gekümmert. Vor fünf Jahren wurde beim Verein von der südlichen Kreisgrenze die erste Frauenmannschaft gegründet, die von den vielen Talenten profitierte und mittlerweile in die Oberliga aufgestiegen ist - und dort künftig auf die U20 des SV Meppen trifft.


Bei den Concorden hielt Feldmann gute Kontakte zum NLZ. „Ich kenne da viele Leute.“ Denn die Emsbürener legten im Mädchen- und im Jungenbereich Wert auf eine gute Kooperation mit den Meppenern. Davon profitierten auch die Frauen- und Herrenteams der Concorden. Denn es kehrten einige gut ausgebildete Talente zum Heimatverein zurück.


„Ich konnte mich in Emsbüren sehr gut einarbeiten und freue mich sehr darauf, jetzt auf höherem Level weiterzumachen. Die Abläufe sind noch neu für mich. Ich hoffe, dass wir das Bestmögliche erreichen“, betont Feldmann.


Vorrangig geht es beim NLZ darum, junge Talente gut auszubilden und möglichst an die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga heranzuführen. „Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe“, weiß Feldmann. Ihm ist es wichtig, dass sich die Spielerinnen wohl- und „wie zu Hause“ fühlen. Denn sie sind ein wichtiger Teil des Nachwuchsleistungszentrums.“


In Feldmanns Verantwortungsbereich beim NLZ fallen künftig mehrere Altersstufen. Den Anfang macht ein U13-Talentteam, das einmal im Monat zusammenkommt, um die jüngsten Spielerinnen frühzeitig an das Niveau und den Verein zu gewöhnen. Die U15- und die U17-Juniorinnen sowie die U20-Frauen. Die U15-Mädchen spielen im Kreis in einer Jungenliga. In der gerade beendeten Saison sammelte die Mannschaft von Trainerin Veronika Klöppel, die der neue Sportliche Leiter schon seit Jahren kennt, sieben Titel. Sie gewann die erste deutsche Meisterschaft (im Futsal) für den SV Meppen. Die von Alexander Simon trainierte U17 spielt auf höchster Ebene in der Regionalliga Nord mit den Top-Mannschaften aus den Landesverbänden Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Bremen und Niedersachsen.


Die U20-Fußballerinnen, die von Rainer Twenning gecoacht werden - mit dem Feldmann schon in Emsbüren zusammengearbeitet hat -, haben ein Jahr nach dem Abstieg aus der Regionalliga den Klassenerhalt in der Oberliga geschafft. Dort treffen sie auf drei weitere emsländische Teams: SC Spelle-Venhaus, Heidekraut Andervenne und Concordia Emsbüren. Eine interessante Liga. Ziel ist der Klassenerhalt mit einer noch einmal verjüngten Meppener Mannschaft. Bis auf eine Ausnahme sind die Talente 16 bis 18 Jahre alt. Mehreren Spielerinnen wird der Sprung in die erste Mannschaft zugetraut. „Wir wollen eine gute Rolle in der Oberliga spielen“, erklärt Feldmann. 

 

 
 
 

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